Nach dem Abi in die Welt hinaus, davon träumen doch so viele...
Ich wollte mal weg, etwas Neues erleben, und vor allem etwas ganz anderes als ich so kenne.
Welt sehen, fremde Kulturen kennen lernen, Abenteuer erleben und dabei etwas Gutes tun, das war der Plan!
Also ging es los. Ich habe von den „Evangelischen Freiwilligendiensten“ gehört und mich gleich mal beworben.
Ich wollte mal weg, etwas Neues erleben, und vor allem etwas ganz anderes als ich so kenne.
Welt sehen, fremde Kulturen kennen lernen, Abenteuer erleben und dabei etwas Gutes tun, das war der Plan!
Also ging es los. Ich habe von den „Evangelischen Freiwilligendiensten“ gehört und mich gleich mal beworben.
Für alle, die das vielleicht auch machen wollen: Das Programm der Ev. Freiwilligendienste heißt „Diakonisches Jahr im Ausland“ und lässt sich kombinieren mit dem EVS („European Voluntary Service“ - das ist ein Programm der EU, das Freiwilligendienste in Europa organisiert und finanziert).
Ich habe eine Stelle in einem Roma-Gadje-Dialogprojekt bekommen.
Dabei geht es im Großen darum, Offenheit, Begegnung und Annäherung zwischen Roma und Nicht-Roma zu unterstützen. Das soll dazu führen, dass die Roma als Volk akzeptiert und gleichzeitig in die Gesellschaft integriert werden.
Jetzt arbeite ich hauptsächlich in einer Schule, die zu einem großen Teil von Roma-Kindern besucht wird, und gleichzeitig einmal pro Woche in einer Art Kindergarten für Kinder aus einem Roma-Dorf.
Die Einsatzstellen sind in Oradea, einer 200 000-Einwohner-Stadt im Nordwesten Rumäniens.
Das ganze Projekt dauert 10 Monate und wird von regelmäßigen Seminaren begleitet.
So lange bin ich jetzt also in Rumänien. Um zu helfen, Erfahrungen zu machen und vor allem ganz ganz viel zu lernen...